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Über das gute Leben

Johannes Hoffrohne bezeichnet sich selbst als traumerfahrenen Zunftmeister der Autodidakten. Seine Kunst+Texte-Sammlung ist die Startplattform, um rechte und linke Gehirnhälfte zu vereinigen.

Der verabredete Treffpunkt für dieses Interview, ein hoher Tisch mit Barhockern neben einer chinesischen Garküche im Abflugbereich des Münchner Flughafens, liess viel Unruhe befürchten. Herr Hoffrohne entschuldigte sich ironisch für seine Hausschuhe, er habe im Flugzeug vergessen, die Schuhe zu wechseln. Sein Hinweis, er fliege in knapp zwei Stunden nach Johannesburg weiter, lies in seinem Gesicht Vorfreude auf diese Stadt erkennen.  

Das Interview führte Christine Höfig

Ihre Kunst+Texte-Sammlung verspricht das Bessere Leben. Was ist ein gutes Leben, Herr Hoffrohne?

Jeder unserer inzwischen fast 7 Milliarden Menschen hat da seine eigenen Vorstellungen. Das Lebensalter, seine Vergangenheit, seine Zukunftsträume, der Ort oder das Land in dem gelebt wird, bestimmen am Meisten die Vorstellung von gutem Leben.

 

Was ist für Sie ein gutes Leben?

Am meisten prägt mein Alter inzwischen meine Vorstellungen. Der Wunsch, in Rente zu gehen, war bei mir noch nie vorhanden. Die Wunscherfüllung beim Erwerb von stofflichen, mit Geld kaufbaren Dingen möchte ich mit ausreichend beziffern. Mein Interesse was ist gut, fokussierte sich derzeit auf unverbrauchte Landschaften, auf sogenannte wilde Tiere und auch auf Menschen, solange selbige nur in kleinen Gruppen um mich sind.

 

Das klingt als hätten Sie mit ihren Lebensmöglichkeiten hier in Deutschland schon abgeschlossen…

Das ist zumindest monateweise so. Mein Hauptaugenmerk liegt auf den Ländern des südlichen Afrikas im europäischen Winter. Den Sommer auf meinem niederbayerischen Bauernhof möchte ich aber nicht aufgeben. Mein Aufenthalt in unserem Winter auf der Südhalbkugel beschert mir da einen zweiten Sommer. Der blaue Himmel dort und eine Sonne, die man nur ahnen, nicht sehen kann, ohne blind zu werden, das war mir schon als Kind außerordentlich wichtig.

 

Für die meisten Menschen ist die Gewohnheit, das Bekannte, das Geregelte wichtig. Wie kann man bei solch unterschiedlichen Ländern, Kulturen, wie man sie in Afrika vorfindet, von gutem Leben sprechen?

Je unterschiedlicher das Tun der Menschen und deren Anforderungen an ihr Tun ist, desto differenter wird das Gefühl, was ist gut oder schlecht. Für mich gibt es inzwischen nicht mehr gut oder schlecht. Alles, was mir widerfährt, ist gut. Das sage ich auf die Gefahr hin, dass es überheblich klingt. Einen Beamten z.B., der sein Tun aus seinen Vorschriften bezieht, würde ich mit Menschen vergleichen, die in einem Kloster oder Ähnlichem leben. Allerdings erschaffen sich solche Menschen manchmal ein interessantes zweites Leben, z.B. über Hobbies. Ein Architekt, der laufend etwas Neues erdenken muss, wird auch in seinem privaten Umfeld kreativ nach Neuem, Besonderem suchen. Gewohnheiten, Gewöhnliches versuchte ich schon immer zu vermeiden.

 

Das klingt, als würden Sie das Leben von Menschen bewerten.

Auf keinen Fall will ich das tun. Jeder Mensch sollte und darf nur sein eigenes Leben bewerten.

 

Sie haben Vorträge gehalten über das Träumen. Wie passen Leben und Träumen zusammen?

Leben ohne Traum ist unmöglich. Es ist bekannt, dass ohne Traum schon nach wenigen Tagen der Tod eintritt. Versuche diesbezüglich wurden natürlich noch rechtzeitig abgebrochen. Jeder Mensch sollte und darf nur sein eigenes Leben über seine eigenen Trauminfos gestalten.

 

Was macht der Traum, außer dass er uns am Leben hält, wie Sie sagen, Wichtiges für die Menschen?

Der Traum ist letztendlich eine eigene Sprache, meistens über Metaphern und Symbole. Da aber jeder Mensch seine ureigene Traumsprache mit seinem Unterbewusstsein spricht, kann er Information auch nur selbst erkennen, obwohl viele Begriffe bei vielen Menschen das Selbe bedeuten. Ein Traum mit Wasser hat oft mit Lebensintensität zu tun, z.B. stilles Wasser für ruhiges Leben. Ein reißender Fluss für Hektik, zu wenig Wasser in Felsen gepresst wird wohl nichts Ruhiges für den Träumer bedeuten. Aber, wie gesagt, nie kann ein Mensch die Träume Anderer lesen. Das ist schon beim Orakel von Delphi fehlgeschlagen, weil dort manipuliert wurde.

 

Haben Ihnen Träume geholfen, Entscheidungen zu treffen?

Gerade wenn ich nicht wusste, wie ich mich entscheiden soll, habe ich Hilfe bei meinen fokussierten Träumen gesucht und gefunden. Oft wurde ich auf schwierige Lebenssituationen vorbereitet. Auch wurde mir der Sinn einer kommenden oder einer verflossenen Lebenssituation erklärt. Absolut schwierig wird das fokussierte Träumen aber, wenn schon starke Emotionen entstanden sind.

Gerade wenn ich nicht wusste, wie ich mich entscheiden soll, habe ich Hilfe bei meinen fokussierten Träumen gesucht und gefunden

Sie behaupten in Ihren Texten, auch der Tod sei in Ihren Träumen vorhersagbar?

Ich kann natürlich wiederum nur von mir sprechen, von meinen Träumen. Da wurde ich tatsächlich schon vor Unfällen gewarnt. Auch den Tod einer sehr nahen Familienangehörigen erlebte ich im Traum begreifbar. Ich konnte sogar einen Todestag vorhersagen. Ich habe Zeugen dafür! Warum ich damals sogar den Todestag übermittelt bekommen habe, ist mir in ihrer ganzen Bandbreite dieser Nachricht noch nicht klar. Ich habe für diesen Tag ein Alibi (lacht). Ich dachte zu diesem Zeitpunkt, wie wahrscheinlich viele Menschen, mit Schrecken daran, vom Tod zu träumen. Also sollte mir der Tod über diese Infos wohl als positiv nahe gebracht werden.

Genau für solche Situationen ist dieser zeitlose und deshalb auch mit der Zukunft verwobene Infopool Traum so genial. Ihr eigener Traum wird Ihnen nämlich immer nur das übermitteln, was Sie auch im wachen Leben, im hier und jetzt, verarbeiten können. Der Traum, die Traumsprache ist für jeden der fast 7 Mrd. Menschen genauestens zugeschnitten. Kein Kartenlegen, kein Horoskop, kein Hypnotiseur wird jemals so auf ein einzelnes Individuum eingehen können.

 

Das würde ja bedeuten, dass Menschen, die mit Trauminfos leben, die Manipulation von Staat und Mitmenschen und auch der Natur einschränken können?

Meine Erfahrungen mit der Trauminformation haben gezeigt, dass Manipulation oder auch milder ausgedrückt eine Lenkung der menschlichen Lebenswege, die uns die Kulturen zur Verfügung stellen, begreifbarer gemacht wird. Menschen, die wegen eines finanziellen Engpasses, ich drücke das Beispiel jetzt einmal sehr milde aus – ich könnte auch sagen sehr arme Menschen an weltlichen Gütern, werden ihre Situation besser verstehen, ja sogar einen Sinn darin erkennen können, wenn ihr Traum-Ich ihnen das vermittelt. Das Selbe gilt für sehr reiche Menschen, reich an Gütern. Stellen Sie sich das vor, da wirft sich ein Milliardär vor den Zug, weil er nur noch Millionen hat. Die Popstars Elvis oder Monroe, oder auch eine Frau Altbundeskanzler Kohl wären von ihren Suizidtaten abgehalten worden, wenn sie Infos von ihrem Traum-Ich hätten bekommen können, sage ich jetzt mal.

Auch die vorher angesprochene Natur mit ihren sog. Katastrophen wird beherrschbar durch eine Trauminfo. Verlasse diesen Strand, könnte die Traumnachricht sein, eingepackt in eine Metapher oder in Ausnahmen auch als Originalinfo. Bei mir zum Beispiel werden kritische Infos im Traum wiederholt. Ich bekomme also zweimal denselben Film vorgeführt. Passiert das, dann weiß ich inzwischen, jetzt ist Gefahr in Verzug.

 

Sie sagen „hätten bekommen können“! Ist das Traum-Ich nicht jedem Menschen zugänglich?

Eine Fremdsprache ist eigentlich jedem zugänglich, aber ich muss den Willen zeigen, sie zu lernen und dann auch noch Lehrer finden, die mit mir darüber sprechen. Die Traumsprache muss erlernt werden und die Traumwelten müssen als Partner in das Hier und Jetzt geholt werden.“ Zudem verändert sich diese Traumsprache permanent im Gleichschritt zu unserer persönlichen Veränderung.

 

In den VHS werden Kurse für Fremdsprachen angeboten. Gibt es solche auch für das Träumen?

Leider wird die Trauminformation in unserer Gesellschaft stiefmütterlich behandelt. Bei den Aboriginies in Australien gehören Trauminfos zum täglichen Leben. Sie waren sozusagen Voraussetzung für deren Überleben. Beim Totenkult des wohl letzten Naturvolkes Afrikas, im Nordwesten Namibias, den Himbas, bestimmen die Tagträume, an welche überlebenswichtigen Wasserstellen gewandert werden muss, um mit der Herde Ziegen zu überleben. Diesen Kulturkreis habe ich übrigens schon mehrfach besucht. Leider bedeutet aber eine Kulturvermischung mit kopfgesteuerten Menschen fast immer das Aussterben von Naturvölkern. Wie lange diese Himbas ihren sog. Totenkult noch leben können, ist fraglich. Eigentlich müssten sie von uns, den sog. Zivilisierten, abgeschottet und beschützt werden.

 

Wo ist der Unterschied zwischen einem Himbamenschen und Menschen aus unserem westlichen Kulturkreis?

Auch wir sogenannten kultivierten Menschen haben Tagträume. Allerdings können die meisten das nicht mehr erfassen, weil sich ihr Bewusstsein voll über ihre Tagträume gestülpt hat. Letztendlich haben 99,9 % aller Menschen unseres Kulturkreises verlernt, fokussiert zu träumen.

 

Wenn ich Sie richtig verstehe, würde also z.B. ein Landwirt über Meditieren die Info bekommen, wann die beste Zeit zum Säen oder Ernten gekommen ist?

In archaischen Kulturkreisen wurde so gelebt. Nur machten die Menschen mit der Zeit auch dort immer mehr, auf Druck des zu erwartenden Gewinns, den Fehler etwas zu tun und erst danach die Götter um Hilfe zu bitten.

 

Wo ist der Platz für einen Gott in der Traumwelt?

Gott benötigt keinen Platz. Dazu kommt, dass wir selber Götter im Werden sind, wenn wir uns von der Traumwelt führen lassen. Wenn wir allerdings einen Menschen wie z.B. den röm. kath. Papst als unfehlbar, also allwissend herausheben, kann das nicht funktionieren, denn auch er bittet erst nach dem Tun um Absegnung. Zeit ist die pure Vergänglichkeit, also kann es nichts Festes, Unfehlbares geben. Die Zukunft steht nur ein bis drei Tage fest, ist oft nur eine wahrscheinliche Zukunft, also kann es da auch nichts Festes geben. Die Quantenmechanik beweist das wissenschaftlich.

 

Sie meinen also, nur der zeitlose Traum kann Informationen bringen, die in der Zukunft liegen?

Nicht nur das, aus unseren möglichen Lebenswegen wird die Trauminformation den bestmöglichen aufzeigen, um z.B. möglichst freudvoll zu leben. Dieses freudvolle Leben, das möchte ich extra betonen, ist der Knackpunkt – nicht zu verwechseln mit dem spaßvollen Leben. Spaßvoll ist von unserem brutal-kapitalistischen System negativ belegt worden.

Aus unseren möglichen Lebenswegen wird die Trauminformation den bestmöglichen aufzeigen, um z.B. möglichst freudvoll zu leben.

Wo bleiben die hungrigen Menschen, warum erleiden Menschen Schmerzen?

Der Traum wird auch diesen Menschen aufzeigen, was zu tun ist, um da raus zu kommen oder er zeigt ihnen, warum sie derzeit in dieser schmerzlichen Situation stecken. Ihr Traum wird diese Menschen nicht manipulieren, wie viele Mitmenschen oder der Staat. Dort wird gelehrt: Arbeite und werde reich. Kauf dir möglichst viel und du wirst Spass haben. Übrigens finde ich diesbezüglich die Aktion von Greenpeace zum Nachdenken geeignet, die am Brandenburger Tor in Berlin den Slogen „Dem Deutschen Volke“ mit dem Slogan „Der Deutschen Wirtschaft“ austauschten.

 

Sie meinen, die Trauminfo könnte die Welt verändern?

Wir Menschen kommen aus der Traumwelt. Ohne Traumwelt können wir nicht überleben, sonst sterben wir. Das habe ich am Anfang unseres Interviews schon erwähnt. Also ist die Traumwelt letztendlich unser einziger Lehrmeister. Die Trauminfo berücksichtigt nicht nur das einzelne Individuum, sie hat auch das Ganze in ihr Blickfeld eingeschlossen, also auch die Zukunft. Mit meiner Kunst+Texte-Sammlung „Mythos Wunsch-Kraft“ gehe ich sogar weiter und behaupte, die Welt ist nur mit Hilfe der Traumwelt langfristig für uns benutzbar.

 

Sie wollen also die Welt retten?

Die Welt retten wollen kann ein Sinn eines Lebens sein. Will jemand die Welt retten, so ist sein Tun aber genauso wichtig oder unwichtig einzuschätzen wie das Tun eines Börsenmaklers, eines Automechanikers oder jedes andere Tun.

 

Wo liegt dann ihrer Meinung nach der wirkliche Sinn im Leben?

Diese Frage möchte ich mit einem einzigen Satz beantworten: Wir Menschen sind organische Instrumente, die für Ihre Schöpfer Gefühle produzieren. Nicht die Welt retten ist angesagt, nicht reich oder mächtig werden ist das Ziel. Gefühle produzieren ist unsere Aufgabe. Ich weiß, das ist für viele nicht nachvollziehbar und, ohne das Wort Ewigkeit verstanden zu haben, niederschmetternd und kraftraubend. Dieser Satz leugnet einen Gott, der straft oder Geschenke macht. Dieser Satz stellt unsere Zivilisation auf den Kopf.

Wir Menschen sind organische Instrumente, die für ihre Schöpfer Gefühle produzieren.

Das würde ja heißen, dass auch Kriege ihre volle Berechtigung haben…

Genau der Meinung bin ich. Lassen Sie mich anhand eines Beispiels aufzeigen, warum das so ist. Wo ist der Unterschied bei einem Mord? Fall 1: Eine Mutter meint ihrem Kind das Leben zu retten, indem sie einen Angreifer tötet. Fall 2: Ein Staatschef rettet seinem Volk das Leben, indem er Feinde tötet, die sein Volk angreifen. Das angreifende Volk tötet wiederum, um das eigene Überleben zu sichern. Die sorgende Mutter handelt nach dem Lebensprinzip überleben, genauso wie der Chef des Staates oder der Chef einer Familie. Lassen Sie es mich auf den Punkt bringen: Die Summe der Regeln einer Kultur ergibt deren Moral. Den heiligen Krieg gibt oder gab es nicht nur in Mohammeds Schriften.

 

Sie minimieren die Gerechtigkeit und Moral auf einen einzelnen Menschen?

Jeder der fast 7 Mrd. Menschen besitzt sein eigenes Recht, seine eigene Moral. Im selben Kulturkreis wird das Recht und die Moral dieser Menschen sehr ähnlich sein, aber auch nie werden zwei Menschen das selbe Rechtsempfinden und die selbe Moral besitzen. Um gerade aber meine letzten Aussagen, insbesondere die mit den Kriegen, verstehen zu können, muss, da wiederhole ich mich, unbedingt das Wort unendlich oder Unendlichkeit durchdacht werden.

 

Sie haben die Unendlichkeit begriffen?

Würde ich behaupten ich kenne die Unendlichkeit komplett, würde ich mich nicht mehr der Illusion, den Symbolen dieses Lebens widmen. Über das Nachdenken, über das Bearbeiten der Unendlichkeit zusammen mit den Trauminfos, bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass es eine sozusagen menschliche Pflicht ist, Freude am Leben zu haben, freudvolle Gefühle zu produzieren, solange mein Körper funktioniert.

 

Sie plädieren also für eine Spaßgesellschaft?

Wenn Spaß zu dem verkommen ist, was unsere Spaßgesellschaft darunter versteht, ist es wohl besser, das Wort Spaß mit dem Wort Freude zu ersetzen.

 

Was wollen Sie tun, um das Leben über Trauminformationen auf eine breite Basis zu stellen?

Ich denke, da muss ich nichts tun. Meine Träume und die vielen anderen Menschen werden für mich, für uns, arbeiten. Ich werde lediglich eine Grundlage schaffen, um in überschaubaren Gruppen das Träumen lehren und üben zu können. Mein Projekt „Leben in gesunder Natur bei angenehmen Rahmenbedingungen“, das ich auf einer Lodge im südlichen Afrika verwirklichen will, und meine Kunst+Texte-Sammlung werden Menschen anziehen, die ihr Interesse von stofflichen, freudvollen Dingen auf geistig freudvolle Dinge ausweiten wollen.

 

Meinen Sie, dass das südliche Afrika das richtige Gebiet für ein solches Vorhaben ist?

Die Landschaften dort sind von Menschen fast unberührt geblieben. Die oft grenzenlosen Naturparks, ein Hochland fast überall 1000 m über dem Meer, mit den überwiegend rund geschliffenen Steinformationen, freie Flächen dazwischen mit unterschiedlichstem Baumbestand, erinnert an paradiesische Zeiten. Dazu kommt, dass es in diesem Gebiet auch möglich ist, den Urfreuden des Menschen zu frönen. Man kann dort in Seen und Pools baden, Lagerfeuerromantik genießen oder archaischen Tierbestand beobachten.

 

 

Glauben Sie daran, dass ein einzelner Mensch, z.B. ein Künstler, etwas in unserer Welt verändern kann?

Jedes Einzelteilchen eines Atoms verändert etwas. Ja, es entsteht sogar – unter bestimmten Umständen – eine Kettenreaktion, eine Atomexplosion. Warum soll nicht ein einzelner Mensch eine Kettenreaktion in der Welt der Gefühle auslösen können? Die Wissenschaft weiß inzwischen alles über den Ursprung des Universums, aber fast nichts über den Ursprung des bewussten Lebens. Vor allen Dingen, die Menschen wissen nicht, für was und warum sie überhaupt leben. Den Tod sehen sie als ein furchtbares Strafgericht, nicht als Geburt. Der fokussierte Traum wird uns Menschen auch da weiterhelfen können.

 

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