Johannes Hoffrohne, Lebenskünstler

Johann

Johannes Hoffrohne, im schwäbisch/bayerischen Augsburg geboren, suchte schon in jungen Jahren über eine Kunstwerkschule den Draht zum Unbewussten zu bekommen. Seine Praxiszeit in der Werbebranche schloss er nach einem lehrreichen Aufenthalt in der algerischen Sahara ab. Mit einem Schiff vertauschte er daraufhin festes Land mit dem Salzwasser des Mittelmeeres. Das ehemalige Jugoslawien bot die Möglichkeit, auch dieses Hobby zum Beruf zu machen. Sein Faible für alte Autos und deren Technik setzte er nach seinen gewerblichen Mittelmeerkreuzfahrten mit dem Erwerb von Cabrios aus den USA, die er in Deutschland verkaufte, wiederum in die geschäftliche Praxis um. Eine Tennislehrerausbildung und damit die Möglichkeit, mit Sport seinen Lebensunterhalt zu verdienen, war ein alter Traum von ihm, den er noch im Alter von 50 Jahren umsetzte. Diavorträge über das südliche Afrika brachten ihm Interessenten, mit denen er Safaritouren in Wildgebiete wie das Okawango-Delta veranstaltete. Es folgte der Ausbau eines Bauernhofes. Die eigene Quelle und der eigene See auf dem Anwesen führten ihn von Augsburg nach Niederbayern. Dieser Platz der Ruhe veranlasste ihn, sozusagen als Gegenpol, eine Maklerfirma spezialisiert auf kroatische Ferienimmobilien zu eröffnen. Diese Firma verschaffte dem Einzelkämpfer Hoffrohne Erfahrung mit einem Mitarbeiterstab.

Durch diese ganzen Beschäftigungen, wie er es nannte, zogen sich immer wie drei Fäden das Malen von Bildern, das Fotografieren, das Erschaffen von Skulpturen. Wie eine Wolke, die Schatten spendet, wurden all seine Aktivitäten von seinen Träumen gelenkt und begleitet.

Sein wahrscheinlich letztes Vorhaben ist der Aufbau einer Gästelodge im südlichen Afrika. Dort will er seine Traumerfahrungen weiterreichen und das Spirituelle mit dem praktischen Überleben in der Wildnis ausgleichen, denn Spiritualität an sich ist keine Eigenschaft, stellte er im Laufe seines Lebens fest.